Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

Dienstag, 17. April 2012

„Neue Helden bracht das Land!“ Ein Text übernommen vom „Heldenmacher“

Bildschirmfoto2015-04-02
Eine etwas andere Ankündigung zum Thema findet sich auf der Seite des „Heldenmachers“ – Vermeidlicherweise:
Für “Ostwärts und nicht vergessen!” war Grass noch zu gebrauchen, doch: ”Neue Helden braucht das Land!” Der alte Tanzbär ist für die SPD ausgeBRANDT & unbrauchBAHR.
17. April 2012
Ostwärts und nicht vergessen! Unter Brandt & Bahr war der alte Grass noch zu gebrauchen, jetzt aber heißts: ”Neue Helden braucht das Land!”
SPD mag keinen Günter Grass mehr: für  Nah-, Mittel- und Fern- Ostwärts kann man ihn vergessen mit ihm geht’s nicht mehr weiter …. ausgetrommelt! Die Verlängerung des Kniefalls ist der Einfall und für solche Rückfälle läßt sich der alte Tanzbär nicht mehr einspannen.
HaBE Anzeige gegen Egon Bahr erwogen wegen seines Titels “Ostwärts und nicht vergessen” bei VSA.
Egon Bahr beschreibt hier nicht etwa das Unternehmen Barbarossa im Kampf um Lebensraum im Osten. Es geht, so vermute ich Mal, um die Neue Ostpolitik des Rechtsnachfolgers des 3.Reiches, unter einem Wahlspruch, der von “Mehr Demokratie wagen!” zu “Mehr Volkswagen!” mutierte und jetzt mit “Mehr GAS-Geben” verlängert wurde … das alte Ziel, das Öl von Baku steht immer noch auf der Agenda.
Das von HaBE schon vor Jahren erarbeitete  und  Oskar Lafontaine gewidmete Willy-Brandt-Revival-Programm zur NATO-Osterweiterung lief mit dem Untertitel “Vom Einfall durch Kniefall” …. auch im Fall von Belarus lägen wir nicht weit vom Schuss, statt Transall - auch hier ein Kniefall?  Heidemarie Wieczorek-Zeul hatte Egon Bahrs Buchtitel bereits noch als Entwicklungshilfe-Ministerin getoppt mit ihrem Love & Peace-Vorauskommando  “Weltwärts”, als zivile und militärische Intervention noch optisch getrennt wurden, bevor sie der FDP-Schniepel unter seinem PanzerKäppi zur zivilitärischen Hilfe zusammenfasste, die mit dem BefreiungsLuftSchlag des freiherrlichen Kundus-Oberst Klein-My-Lai seinen ersten glänzenden Höhepunkt erreichte, “OSTwärts und nicht vergessen!”, eine bessere Steilvorlage für Kabarettisten als die von Egon Bahr ist eigentlich nicht auszudenken.
Dass in Deutschland nach Günter Grass’ Gedicht über die den Atomwaffensperrvertrag verweigernde Atom-Macht Israel viel weniger diskutiert wird, als darüber, ob Günter Grass nun ein Antisemit sei oder nicht, dafür kann er nix. Das war auch sicher nicht seine Absicht. Dass Israel noch nicht einen einzigen Atom-Kontrolleur ins Land gelassen hat, hat noch keine einziges EU-Mitgliedsland dazu bewogen, wirtschaftliche Sanktionen gegen Israel zu fordern und die seit über 60 Jahren andauerden eklatanten Verletzungen der Menschenrechte haben zwar zu UN-Resolutionen dagegen geführt - wenn sie nicht am VETO der USA gescheitert sind …
Fortsetzung gibt es am 19.04 und am 20.04 in HALLE und QUEDLINBURG
HaBEs Programm “Neue Helden braucht das Land” sein “BlueSingTalKaBarett” …
geht jetzt nach Hildburghausen in Weimar, Halle und Quedlinburg über die Bühne.
Halle 19.4. 19.30
im großen Saal der Luther-Uni (Musikwissenschaft) im Händel-Karee - HaBE im PfaffenKostüm in der Luther-Uni im Luther-Jahr! Wunderbar!
Quedlinburg 20.4.
20.00 im großen Saal des Kulturzentrums Reichenstraße 
( 20.4. ? AhHa, da war doch mal ein Geburtstag und dann das Heldenprogramm!! Das passt zusamm!!))

Montag, 16. April 2012

NEUE HELDEN BRAUCHT DAS LAND!

Im Rahmen des Quedlinburger Bücherfrühlings:
Freitag, 20. April 2012, 20:00 Uhr -  kabarettistisch-musikalische Autorenlesung NEUE HELDEN BRAUCHT DAS LAND von und mit Hartmut Barth-Engelbart
Ort: Saal des Kulturzentrums Reichenstrasse, Reichenstraße 1, 06484 Quedlinburg

Eigentlich sind es die Besten, denn wer macht schon für wenig Geld bei hohem Zinksarg-Risiko den Helden? Wenn nicht, wer auferstanden aus Investitionsruinen und mit Solidarität erschlagen, lieber Kanonen füttert als Studentenfutter futtert, der hat das Zeug für den neuen Helden. Gebärprämie und Mutterkreuz, das wird gebraucht und das Eiserne als Lohn für Tochter und Sohn mit Zapfenstreich. Militärische statt musikalische Früherziehung. Jugendoffiziere in die Kinderkrippen!
Freuen sie sich auf einen lustigen und nachdenklichen Rekrutierungsabend in Quedlinburg.

Informationen über KuZ Reichenstrasse,  Herr Loch  0171-1996214          
Kartenvorbestellungen über das Kulturzentrum Reichenstrasse, Herr Helmholz, Tel.                         03946/2640, www.reichenstrasse.de
Eintritt: 7,00 €, erm. 5,00 €

Freitag, 6. April 2012

Ostertat.


Als Heide werde ich Menschen führen,
am Samstag durch sakralen Raum,
Liturgisch werde ich nicht klagen,
Liturgie wird so Geschichte sein!
Die Krypta,
welche ich nicht bedichte,
sie ist ein alterwürdiger Raum
und jeder Stein atmet Geschichte,
vergangener Generationen Geist,
in Tat gestaltet schließt sie so ein!
Es ist das Werden und Vergehen,
was in Taten Pate steht!
Es ist Vergessen und Geschehen,
was mit Erinnerungen gepaart besteht!
Es sind die Spuren in Äonen,
welche verüben den Verrat
und offenbaren all Geschehen,
als des Menschen eigene Tat!

Ostergedanke.


Ostern, Eier färben,
Und Legenden sterben aus,
Die vom guten Menschentum,
Von der Kreuzigung, postum,
Für das Gute, sollt er ruhen!

Die Legende stirbt allein,
Was soll der Mensch gewesen sein?
Gutmensch, auf der ganzen Linie,
Starb für alle, verzog keine Miene,
Wie ein stoisches Opfertier?

Wollten alle, das allein,
Oder sollten alle es nur sein?
Ist der Anspruch absolut?
Macht den Menschen wenig Mut,
Und ist so überhaupt nicht gut!

Heidnisch, war des ursprungs Glaube,
Frühling kommt und Winter geht,
Hühner legten wieder Eier,
Im Genuss dann froh entschwebt,
Neues Leben keimend.

Nicht der  Tot,
Auch wenn erlösend,
Ist der Ursprung für den Brauch,
Nein, das Werden, hier auf Erden,
Die Geburt, das Wachstum auch.

Osterbrauch?

Wie kann man da ein Leben feiern,
Die Reinkarnation?
Wenn auf der Welt die Flamen lodern,
Im Namen Gottes Sohn!


Da wird gehauen und gestochen,
Gebombt, vermint und auch geschossen,
Eingesperrt, gequält, misshandelt,
Auf düstren Faden wird gewandelt!

Gesegnet wird des Blutes Zoll,
Das Fass ist lange übervoll,
Sie schreien in des Gottes Namen,
Und sähen der Gewallten Samen.

Das Dogma, so im Brauch erhalten.
Es lebt in mystischen Gestalten,
Es läst sich so verwalten,
Es taugt zum Menschen spalten!

Mittwoch, 4. April 2012

Ein Interview mit Widerhall …

Eine Sendung im Fernsehen, ein Interview und deren Folgen, sind Gegenstand eines Beitrages, zu welchen ich unten stehenden Kommentar hinterlassen habe.
Nun habe ich die Sendung selbst nicht gesehen, musste zu diesem Zeitpunkt arbeiten, aber die verschiedensten Kommentare in den Medien sind mir nicht entgangen. Der entscheidende Vorwurf war, dass die Frau keine Reue zeigt, also sich nicht Asche übers Haupt streut, wie so viele andere.
Die Grauen Männer und Frauen sind überall, so zogen nicht wenige zur Wende und in vorauseilenden Gehorsam, ihr Büßerhemd über und versprachen gutzumachen, was sie vorher nicht gutgemacht hatten! Was immer das auch war, sie haben es in jedem Fall schlecht gemacht, allein schon weil sie es gut machen wollten und machten so schlecht, was eigentlich gut war. Nicht diese Frau und sie steht nicht allein, was aber der eigentliche Vorwurf ist, welcher ihr gemacht wird und damit allen anderen, welche es ablehnen sich ein Büßerhemd überzustreifen, sondern weiter Aufrecht ihren Weg gehen!
Genau betrachte und so manche Aussage über die DDR in ihrer Konsequenz besehend, hätte es keine Wende gegeben, wäre die DDR gewesen, wie sie durch die Meinungsmachemedien dargestellt wird und vom gemeinem Bürger gesehen werden soll.
Letztlich sind die Ursachen vielfältig, welche zum Untergang der DDR geführt haben und das die DDR als Unrechtsstaat verunglimpft wird, liegt in der Natur gesellschaftlichen Seins, welches durch Herrschaft bestimmt wird. Und wie Unrecht, Recht schafft, manifestiert letzteres das erste, immer aber im Interesse der Machthabenden! Ja, sie war ein Unrechtstaat, aus Sicht des Kapitals, sie hat ihm keine Rechte zugebilligt und das Recht in der DDR war auf die Menschen gerichtet, stellte ihre allgemeinen Interessen in den Mittelpunkt, nicht die Interessen einiger weniger. Und zu guter letzt befand sich die DDR in einem permanenten Kriegszustand, war permanenter Bedrohungen ausgesetzt. Sie befand sich in einem Kampf, welcher mit allen Mitteln geführt wurde und welchen sie unter den bestehenden, sich entwickelnden Bedingungen nicht gewinnen konnte. Das hat aber weniger mit der Unfähigkeit zur entsprechenden Kommunikation zu tun, als vielmehr mit Freiheit, im marxistischen Sinne*. Die Menschen in der DDR lebten nicht auf einer Insel und auch wenn die Wellenbrecher stark waren, so konnten sie den ständigen Stürmen letztlich nicht standhalten, weil viele das Schwimmen verlernt hatten und aus mangelnder praktischer Erfahrung die Gefahren des stürmischen Meeres unterschätzten.

An anderer Stelle, in anderem Zusammenhang, habe ich einen Kommentar hinterlassen, welchem der folgende Text entnommen ist: