Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

Montag, 8. Januar 2018

Vom Kopf auf die Füße und dann ...

Gelegentlich erhalte ich per E-Mail den einen und anderen Text als Blindkopie und gelegentlich schreibe ich etwas dazu. Die eigentlichen Adressaten der Texte kann ich dem Adressfeld entnehmen, welches ich allerdings im Bildschirmfoto des gegenständlichen Textes bewusst weggelassen habe. Zum Text selbst schrieb ich dem Absender folgendes:
Vom Kopf auf die Füße und dann angepackt, was als richtig erkannt! Nur ist richtig, was als richtig erkannt? So kann von vielen ausgegangen werden, auch „dass der Erkenntnisprozess durchaus etwas mit Weltanschauung, dem Marxismus-Leninismus zu tun hat.“ Dabei kann außer Frage stehen, dass die Basis weltanschaulicher Betrachtung entscheidend für die zu gewinnenden Erkenntnisse ist und wenn diese wissenschaftlich, auch gewonnene Erkenntnisse eine entsprechende Qualität haben.
Die Weltanschauung der Arbeiterklasse ist der Marxismus-Leninismus in der Einheit seiner Bestandteile: des dialektischen und historischen Materialismus, der politischen Ökonomie und des wissenschaftlichen Kommunismus. Sie ist theoretischer Ausdruck der grundlegenden Klasseninteressen der Arbeiterklasse. Sie zeichnet sich durch die Einheit von Theorie und Praxis, von Denken und Handeln, von Objektivität und Parteilichkeit und durch ihren internationalistischen Charakter aus. Die Erkenntnisse und Normen der Weltanschauung der Arbeiterklasse geben dieser eine umfassende Orientierung für das Denken, Verhalten und praktische Handeln, die mit den objektiven Gesetzmäßigkeiten der Welt übereinstimmt und die Arbeiterklasse befähigt, ihre historische Mission als Befreier der Menschheit von Ausbeutung und Unterdrückung und als Schöpfer der kommunistischen Gesellschaftsformation zu erfüllen.“
Nun ja, wie zu lesen, der Marxismus-Leninismus ist die Weltanschauung der Arbeiterklasse und nicht der Linken, ob nun als allgemein verklärter Begriff und Bestandteil des modernen Gut–Böse-Schemas, oder als Name für eine Partei, welche in ihrer politischen Differenzierung als organisatorischer Antipode auftritt. So gesehen ist diese Partei auch keine Partei der Arbeiterklasse, sonder eine Partei der Linken, nimmt nicht die Interessen der Arbeiterklasse war, sondern vertritt die Interessen der Linken, auch in dem sie sich verschiedenster weltanschaulicher Auffassungen bedient. Der eine oder andere wird dabei auch den Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erheben, was im linken Spektrum allerdings eine Ausnahme ist. Aus dieser Aussage zu schließen, dass dieses im rechten Spektrum anders sei, ist falsch!
Allein schon die Vertretung eines Links-Rechts-Spektrums, mit oder ohne Mitte, schließt eine grundsätzliche wissenschaftliche Herangehensweise aus.
Wer also von einer Partei der Linken erwartet, dass sie die Interessen der Arbeiterklasse vertritt, kann somit nur enttäuscht werden. Da nutzt es auch nichts, „ins Gebetsbuch“ zu schreiben, dieses setzt einen gefestigten Glauben voraus, was wiederum dem wissenschaftlichen Anspruch einer Weltanschauung widerspricht! Es geht um Erkenntnis und nicht um Glauben! Das Verhältnis von Religion und Wissenschaft spielt eine nicht unbedeutende Rolle, auch wenn Religiosität nicht nur auf alten Götzen-, oder Götterglauben zu fixieren ist.
Die Klärung verschiedener Begriffe macht also Sinn, nicht nur Rechts und Links wären zu klären, mit Inhalten ohne Floskeln zu füllen, auch gilt es über Demokratie nachzudenken, als Form der Machtausübung und nicht als Instrument allgemeiner Glückseligkeit. Es muss aufhören, das Geschwafel von richtiger und falscher Demokratie, weg mit den Illusionen über Demokratie, hin zur Erkenntnis der bürgerlichen Demokratie, als eine Form der Diktatur der im Kapitalismus herrschenden Klasse, dem Interessenausgleich innerhalb dieser Klasse dienend! Da bestimmte Interessen innerhalb dieser Klasse nicht mehr, oder nur unzureichend vertreten wurden, fingen die ihre Interessen schlecht vertreten gesehenen Gruppierungen an sich neue Interessenvertretungen zu schaffen, hierzulande ist so die AfD entstanden. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass in dieser Partei faschistisches Gedankengut, welches in der Gesellschaft latent vorhanden ist, offener zu Tage tritt, als in den anderen bürgerlichen Parteien!
Eine Frage des Erkenntnisprozess, oder der Erkenntnis, eine Frage der Entwicklung eines Klassenbewusstseins, welches allerdings die Erkenntnis von existierenden Klassen voraussetzt! Aber solange die Gesellschaft in Links und Rechts aufgeteilt wird und sich aufteilen lässt, es gelegentlich noch eine Mitte gibt, in der sich mehr oder weniger alle politischen Antipoden tummeln wollen, wird Verklärung die Mutter der Erklärung sein und nicht die Erkenntnis der objektiven Realität gesellschaftliche Seins! Gebetsbücher, egal was darin zu lesen ist, helfen allerdings nicht weiter!
Mit solidarischen Grüßen

Gegenständlicher Text:
- oder wie ein Titel der JW lautet: Zurück zu den Wurzeln.

Man kann wohl davon ausgehen, dass der Erkenntnisprozess durchaus etwas mit unserer Weltanschauung, dem Marxismus-Leninismus zu tun hat.
Während im Artikel "französische linkende Erscheinungen" anklingen, haben wir wohl auch unsere eigenen Erfahrungen; von Herrn Gysi, über Frau Zimmer, Herr Bartsch, Brie bis Wagenknecht und Oskar so unsere eigenen Problematiken.
Erschreckend ist eine auch hier allgemeine Auffassung; alles sei Schnee von gestern? Nun; man könnte noch eine Reihe von Namen wie die der "Tänzerin in den Sozialismus" anfügen.
So allmählich scheinen dieser oder jener auch aus der Linken(Partei) auf deutschen Boden aufzuwachen. Na und dass Sahra; Oskar in einer Reihe von Fragen nicht ganz im Unrecht sind (im Gegensatz zu den Unrechten der Linkenden Thüringischen Protagonisten) darf man dabei trotz alledem erwähnen.
In voller Nüchternheit darf man Ihnen, uns allen ins Gebetsbuch schreiben, dass nicht nur einer Merkel-CDU, diese SPD-Riege alter Kaste oder denen aus dem Süden Verursacher für das Erstarken einer AFD verantwortlich sondern auch sie es sind.
Keiner darf sich, wenn er das Wort Demokrat-ie auch nur in den Mund nimmt, hier heraushalten.
Die Zustände in unserem Land sind mehr als bedenklich, auch wenn man solche Worte wie hohe Beschäftigung oder sonst so zu vernehmen hat. In der Organisiertheit liegt unsere Kraft, mit den Massen der Arbeitenden das Neue nicht nur zu suchen.
Für Frieden Arbeit Solidarität
RAUS AUS DER NATO
RAUS AUS DEN Kriegsbündnissen


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